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Futterverschmutzung erfolgreich reduzieren mit der Zunhammer Duplo Düse

25.02.2022

Der hohe Stellenwert der Gülle als Wirtschaftsdünger spiegelt sich vor allem in Zeiten steigender Preise für Mineraldünger wider. Um möglichst wenig Emissionen zu verursachen und somit Stickstoff in Form von Ammoniak zu verlieren, wird die bodennahe Ausbringung im Laufe der letzten Jahre deutlich populärer. Wichtige Nährstoffe werden pflanzenverfügbar unterhalb der Stängel und Blätter abgelegt.

Schleppschuhverteiler gelten als Pioniere im Bereich der bodennahen Ausbringung. Die Erde wird bei diesem Verfahren leicht aufgekratzt und die Gülle darauf abgelegt. Mit der Zeit zeigte sich allerdings, dass die Streifenablage jedoch nicht nur Vorteile mit sich bringt, denn vor allem bei der Grünlandernte spielt Futterverschmutzung durch Güllereste eine entscheidende Rolle. Ein hoher Trockensubstanzgehalt, eine zu niedrige Schnitthöhe und ungünstige Witterungsverhältnisse beeinflussen diesen Umstand negativ. Der Gülletechnik-Hersteller Zunhammer entwickelt, im Hinblick auf sauberes Grünfutter, die Duplo Düse.

Technisch liegt der entscheidende Unterschied zu den bewährten Düsen im Strichabstand. Dieser wird von 25 cm auf 12,5 cm reduziert, was deutlich schmalere Güllestreifen pro Auslauf zur Folge hat. Dies wirkt dem Problem der Futterverschmutzung nachweislich entgegen. Zusätzlich setzt Zunhammer auf eine leichte Bauweise bei korrosionsbeständigem und unempfindlichem Kunststoff. Die Gleitkufe, auf der die Düse montiert ist, sowie die Feder des Gleitfußes sind aus Stahl gefertigt. Das Grundkonzept der Marke Zunhammer basiert auf eine hohe Nutzlast durch geringes Eigengewicht der Fässer beim Gülletransport. Das Gewicht des Verteilers erhöht sich durch den Einbau der Duplo Düsen - gegenüber der bewährten Düsen - nicht. Im Praxiseinsatz bestätigt sich neben der Reduktion der Futterverschmutzung, dass die ausgeklügelte Bauart eine vorherige Separierung überflüssig macht und keine Verstopfungen auftreten. Die Kunden des Gülletechnik-Herstellers sind überzeugt von den neuen Duplo Düsen, die bereits 2021 in den Markt eingeführt wurden. 

 

Filmisches Gemeinschaftsprojekt DKE agrirouter, NEXT Farming, Zunhammer

08.06.2021

In dem Gemeinschaftsprojekt zwischen den Partnern Zunhammer Gülletechnik als Maschinenhersteller mit dem Produkt VAN-CONTROL 2.0 für eine nährstoffbasierte Applikation von flüssigen Wirtschaftsdüngern, NEXT Farming als Plattform für Online-Ackerschlagkarteien und dem DKE agrirouter als Datenaustauschplattform geht es darum, die Möglichkeiten des Precision Farming vor dem Hintergrund der Applikationskartennutzung bei flüssigen Wirtschaftsdüngern vollumfänglich auszuschöpfen.

 

Der Mehrwert für den Kunden wird am Beispiel des Betriebes Langenbuch im mittelfränkischen Landkreis Rothenburg ob der Tauber greifbar.
Der Betrieb mit den Schwerpunkten Ferkelerzeugung, Schweinemast und Futtergetreidebau, inklusive Körnermais und Zuckerrüben, bewirtschaftet stark heterogene Betriebsflächen bei mittleren Niederschlagsmengen.
Durch eine teilflächenspezifische Bewirtschaftung lassen sich vor allem hier die jeweiligen Ertragspotentiale optimal ausschöpfen und signifikant höhere Erträge erzielen.
Durch die Vermeidung von Überdüngung in Niedrigertragszonen wird eine optimale Versorgung von Hochertragszonen bei einer gleichzeitig festgelegten Ausbringmenge pro ha gewährleisten. So wird bei der teilflächenspezifischen Bewirtschaftung eine Umverteilung der verfügbaren Nährstoffe vorgenommen.

Im Agrarbüro werden die auszubringenden Mengen teilschlagbezogen geplant und anschließend drahtlos auf das CCI-ISOBUS Terminal übertragen.

 

Nach Beendigung der Arbeit erfolgt eine ebenfalls drahtlose Rückübertragung der ausgebrachten Nährstoffmengen nach erfolgter Düngemaßnahme, wo diese für die Verwaltung und Nachbereitung verfügbar ist.

 

Der agrirouter bietet hier die sogenannte offene Datenaustauschplattform und vernetzt die Agrarsoftware und die ISOBUS-Fahrzeugelektronik drahtlos miteinander. 

 

Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand:
Arbeitserleichterung und -entlastung für den Landwirt durch ein einfaches und unkompliziertes Handling der Aufträge ist hier von Anfang an gegeben. Von der Erstellung über die Übertragung auf die Arbeitsmaschine, sowie der anschließenden Dokumentation deckt dieses System alles ab.
Weiterhin ist in einigen Bundesländern die Dokumentation mit dem Nährstoffmesssystem entsprechend den Vorgaben der Düngeverordnung zur Dokumentationspflicht zugelassen.
Somit haben die Landwirte die Möglichkeit der teilflächenspezifischen Bewirtschaftung der Flächen und somit einhergehend eine optimierte Bestandsführung bei höheren Erträgen durch effizientere Nährstoffverteilung.

 

Hier geht es zum Video

Neu DLG-Anerkennung des Nährstoffsensors VAN-Control 2.0

12.02.2021

Gülle wie Mineraldünger einsetzen – das war die Vision von Sebastian Zunhammer sen. als er vor über 16 Jahren mit den Entwicklungsarbeiten zum Nährstoffsensor VAN Control begann. Seine Beharrlichkeit und fachliche Kompetenz wurden 2017 mit der ersten DLG-Anerkennung des Systems „belohnt“. Seither wurde die Technik stetig optimiert. Diese kontinuierliche Entwicklungsarbeit findet jetzt ihren Erfolg in der neuen DLG-Prüfung VAN-Control 2.0 mit der Software-Version 14.3.1.

Das Prüfinstitut bestätigte dem Gülle-Spezialisten aus Bayern das Erkennen von allen vier geprüften Güllearten. Bisher testeten die DLG-Ingenieure Rinder- und Schweinegülle, sowie Gärreste. Im neuen Test wurde auch die Mischgülle von Rindern und Schweinen sicher erkannt.

„Neu ist auch die erfolgreiche Messung der Phosphor-Gehalte bei allen vier Güllearten. Durch den Einsatz eines einzigen Kalibrationsmodells für alle geprüften Güllearten ist eine Fehlbedienung beim Wechsel der Gülleart im Praxiseinsatz ausgeschlossen. Andere Meßsysteme schreiben teilweise den Wechsel der Software je nach Gülleart vor“, fasst Senior-Chef Sebastian Zunhammer die Ergebnisse zusammen.

 

Gülle wie Mineraldünger einsetzen

Im Einzelnen erhielt der Nährstoffsensor über alle vier geprüften Güllearten die Anerkennung zur Messung der Trockenmasse (TM), dem Gesamtstickstoff (Ngesamt) und dem Phosphor (P2O5). Ammonium-Stickstoff (NH4-N) wird bei Rinder- und Schweinegülle sowie Gärresten sicher gemessen. Den Kaliumgehalt (K2O) detektiert der Sensor sicher bei Rinder- und Mischgülle.

In der Praxis ermittelt der Nährstoffsensor beim Befüllen des Tanks mit Gülle deren Nährstoffgehalte. Während des Ausbringens regelt dann die Software die Güllemenge entsprechend dem gewünschten Düngeniveau in Kilogramm-Nährstoff je Hektar. Damit lassen sich Gülle bzw. Gärreste so präzise wie Mineraldünger einsetzten. Ein wichtiger Aspekt in der gesellschaftlichen Diskussion um ein Überdüngen mit organischen Düngern zu vermeiden.

Der Nährstoffsensor wird über die ISO-Bus-Technik komplett in die Systeme der modernen Präzisionslandwirtschaft integriert. Damit lassen sich dann beispielsweise auch vorgeplante Applikationskarten zur Düngung „abarbeiten“ und die ausgebrachte Nährstoffmenge je Hektar dokumentieren.

Neben der Installation des präzisen Systems in neue Tankwagen und Gülle-Selbstfahrer lassen sich bereits vorhandene Fahrzeuge des Herstellers, je nach Ausstattung, auch nachrüsten. Zudem ist der Einsatz in Pumpstationen und der Einbau in Fremd-Fahrzeuge möglich.

 

Hier erhalten Sie weitere Infos:

https://www.dlg.org/de/landwirtschaft/tests/pruefberichte/aussenwirtschaft/test-van-control-20-mit-kalibrationsmodell-1431

Neue VAN-Control Förderung

27.10.2020

Die Landesregierung Niedersachsens stellt für dieses Jahr 12 Millionen Euro bereit, mit denen Vorhaben unterstützt werden, die zur Reduzierung von Nährstoffausträgen aus Düngemitteln führen.

Das Ziel ist, die Emissionen aus der Lagerung und dem Einsatz organischer und mineralischer Düngemittel zu vermeiden.

 

Mit der Förderung von 35% können Sie sich eine Ersparnis von bis zu auf die Nachrüstung eines ZUNHAMMER VAN Control II zur Echtzeit-Erfassung der Nährstoffe an Ihre Gülletechnik sichern.

Die Förderanträge können ab sofort bis spätestens zum 16.11.2020 gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/5/nav/2417/article/36007.html

 

Sprechen Sie uns gerne an, wie wir bei der Beantragung unterstützen können.

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