News & Termine

Filmisches Gemeinschaftsprojekt DKE agrirouter, NEXT Farming, Zunhammer

08.06.2021

In dem Gemeinschaftsprojekt zwischen den Partnern Zunhammer Gülletechnik als Maschinenhersteller mit dem Produkt VAN-CONTROL 2.0 für eine nährstoffbasierte Applikation von flüssigen Wirtschaftsdüngern, NEXT Farming als Plattform für Online-Ackerschlagkarteien und dem DKE agrirouter als Datenaustauschplattform geht es darum, die Möglichkeiten des Precision Farming vor dem Hintergrund der Applikationskartennutzung bei flüssigen Wirtschaftsdüngern vollumfänglich auszuschöpfen.

 

Der Mehrwert für den Kunden wird am Beispiel des Betriebes Langenbuch im mittelfränkischen Landkreis Rothenburg ob der Tauber greifbar.
Der Betrieb mit den Schwerpunkten Ferkelerzeugung, Schweinemast und Futtergetreidebau, inklusive Körnermais und Zuckerrüben, bewirtschaftet stark heterogene Betriebsflächen bei mittleren Niederschlagsmengen.
Durch eine teilflächenspezifische Bewirtschaftung lassen sich vor allem hier die jeweiligen Ertragspotentiale optimal ausschöpfen und signifikant höhere Erträge erzielen.
Durch die Vermeidung von Überdüngung in Niedrigertragszonen wird eine optimale Versorgung von Hochertragszonen bei einer gleichzeitig festgelegten Ausbringmenge pro ha gewährleisten. So wird bei der teilflächenspezifischen Bewirtschaftung eine Umverteilung der verfügbaren Nährstoffe vorgenommen.

Im Agrarbüro werden die auszubringenden Mengen teilschlagbezogen geplant und anschließend drahtlos auf das CCI-ISOBUS Terminal übertragen.

 

Nach Beendigung der Arbeit erfolgt eine ebenfalls drahtlose Rückübertragung der ausgebrachten Nährstoffmengen nach erfolgter Düngemaßnahme, wo diese für die Verwaltung und Nachbereitung verfügbar ist.

 

Der agrirouter bietet hier die sogenannte offene Datenaustauschplattform und vernetzt die Agrarsoftware und die ISOBUS-Fahrzeugelektronik drahtlos miteinander. 

 

Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand:
Arbeitserleichterung und -entlastung für den Landwirt durch ein einfaches und unkompliziertes Handling der Aufträge ist hier von Anfang an gegeben. Von der Erstellung über die Übertragung auf die Arbeitsmaschine, sowie der anschließenden Dokumentation deckt dieses System alles ab.
Weiterhin ist in einigen Bundesländern die Dokumentation mit dem Nährstoffmesssystem entsprechend den Vorgaben der Düngeverordnung zur Dokumentationspflicht zugelassen.
Somit haben die Landwirte die Möglichkeit der teilflächenspezifischen Bewirtschaftung der Flächen und somit einhergehend eine optimierte Bestandsführung bei höheren Erträgen durch effizientere Nährstoffverteilung.

 

Hier geht es zum Video

Neu DLG-Anerkennung des Nährstoffsensors VAN-Control 2.0

12.02.2021

Gülle wie Mineraldünger einsetzen – das war die Vision von Sebastian Zunhammer sen. als er vor über 16 Jahren mit den Entwicklungsarbeiten zum Nährstoffsensor VAN Control begann. Seine Beharrlichkeit und fachliche Kompetenz wurden 2017 mit der ersten DLG-Anerkennung des Systems „belohnt“. Seither wurde die Technik stetig optimiert. Diese kontinuierliche Entwicklungsarbeit findet jetzt ihren Erfolg in der neuen DLG-Prüfung VAN-Control 2.0 mit der Software-Version 14.3.1.

Das Prüfinstitut bestätigte dem Gülle-Spezialisten aus Bayern das Erkennen von allen vier geprüften Güllearten. Bisher testeten die DLG-Ingenieure Rinder- und Schweinegülle, sowie Gärreste. Im neuen Test wurde auch die Mischgülle von Rindern und Schweinen sicher erkannt.

„Neu ist auch die erfolgreiche Messung der Phosphor-Gehalte bei allen vier Güllearten. Durch den Einsatz eines einzigen Kalibrationsmodells für alle geprüften Güllearten ist eine Fehlbedienung beim Wechsel der Gülleart im Praxiseinsatz ausgeschlossen. Andere Meßsysteme schreiben teilweise den Wechsel der Software je nach Gülleart vor“, fasst Senior-Chef Sebastian Zunhammer die Ergebnisse zusammen.

 

Gülle wie Mineraldünger einsetzen

Im Einzelnen erhielt der Nährstoffsensor über alle vier geprüften Güllearten die Anerkennung zur Messung der Trockenmasse (TM), dem Gesamtstickstoff (Ngesamt) und dem Phosphor (P2O5). Ammonium-Stickstoff (NH4-N) wird bei Rinder- und Schweinegülle sowie Gärresten sicher gemessen. Den Kaliumgehalt (K2O) detektiert der Sensor sicher bei Rinder- und Mischgülle.

In der Praxis ermittelt der Nährstoffsensor beim Befüllen des Tanks mit Gülle deren Nährstoffgehalte. Während des Ausbringens regelt dann die Software die Güllemenge entsprechend dem gewünschten Düngeniveau in Kilogramm-Nährstoff je Hektar. Damit lassen sich Gülle bzw. Gärreste so präzise wie Mineraldünger einsetzten. Ein wichtiger Aspekt in der gesellschaftlichen Diskussion um ein Überdüngen mit organischen Düngern zu vermeiden.

Der Nährstoffsensor wird über die ISO-Bus-Technik komplett in die Systeme der modernen Präzisionslandwirtschaft integriert. Damit lassen sich dann beispielsweise auch vorgeplante Applikationskarten zur Düngung „abarbeiten“ und die ausgebrachte Nährstoffmenge je Hektar dokumentieren.

Neben der Installation des präzisen Systems in neue Tankwagen und Gülle-Selbstfahrer lassen sich bereits vorhandene Fahrzeuge des Herstellers, je nach Ausstattung, auch nachrüsten. Zudem ist der Einsatz in Pumpstationen und der Einbau in Fremd-Fahrzeuge möglich.

 

Hier erhalten Sie weitere Infos:

https://www.dlg.org/de/landwirtschaft/tests/pruefberichte/aussenwirtschaft/test-van-control-20-mit-kalibrationsmodell-1431

Neue VAN-Control Förderung

27.10.2020

Die Landesregierung Niedersachsens stellt für dieses Jahr 12 Millionen Euro bereit, mit denen Vorhaben unterstützt werden, die zur Reduzierung von Nährstoffausträgen aus Düngemitteln führen.

Das Ziel ist, die Emissionen aus der Lagerung und dem Einsatz organischer und mineralischer Düngemittel zu vermeiden.

 

Mit der Förderung von 35% können Sie sich eine Ersparnis von bis zu auf die Nachrüstung eines ZUNHAMMER VAN Control II zur Echtzeit-Erfassung der Nährstoffe an Ihre Gülletechnik sichern.

Die Förderanträge können ab sofort bis spätestens zum 16.11.2020 gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.lwk-niedersachsen.de/index.cfm/portal/5/nav/2417/article/36007.html

 

Sprechen Sie uns gerne an, wie wir bei der Beantragung unterstützen können.

Zunhammer & Annaburger Feldtage

03.10.2020

Feldtage am 15. – 16.10.2020 im Werk Biebing / Traunreut

Programm der beiden Feldtage:

Ab 9:30 Uhr    Begrüßung mit Stehkaffee im Feuerwehrgerätehaus Matzing, an der Steinfeldstraße 2, 83301 Traunreut

10:30 Uhr       Präsentation der Neuheiten der Zunhammer GmbH und der Annaburger Nutzfahrzeuge GmbH

·       Neue DLG-Prüfung für den Nährstoffsensor VAN-Control 2.0

·       Neue Duplo-Düse am Gleitfix-Schleppschuh-Verteiler (Praxisvorführung)

·       Optimierte Logistikkette für Gülle und Zubringtechnik

·       Dokumentation der Nährstoffe bei der Substratausbringung

·       Düngen mit Nährstoffsensor nach Applikationskarten (Praxisvorführung)
 

11:00 Uhr       Maschinenvorführung von Zubring- und Ausbringtechnik auf Grünland
 

12:30 Uhr       Mittagessen
 

Ab 13:30 Uhr  Zeit für individuelle Beratungsgespräche mit den anwesenden

Werksbeauftragten und/oder eine Werksführung bei der Zunhammer GmbH im Stammwerk Biebing 19 (in 700 mtr. Entfernung zum Feuerwehrgerätehaus)
 

15:00 Uhr       Kaffeepause

 

Anreise:

Mit dem PKW, z.B. von der A8 über die B 304 oder mit der Bahn zum Bahnhof Matzing und

300 m (5 Min.) Fußweg zum Feuerwehrgerätehaus Matzing. Abholung ist gerne möglich.

Der Feldtag ist jeweils eine Tagesveranstaltung. Interessierte melden sich wegen der Corona-Schutzmaßnahmen bitte im Vorfeld unter feldtag@zunhammer.de oder telefonisch
unter +49 (0) 8669/8788-64 an. Wir möchten noch darauf hinweisen, dass die Veranstaltung jeweils auf maximal 50 Personen begrenzt ist und eine Teilnahme ohne vorherige Anmeldung nicht möglich ist.

Wir freuen uns auf zwei Interessante Tage und einen regen Austausch zu innovativer Gülletechnik mit Ihnen!

Seiten